Bergbeisser Abschlussfahrt 2005
- Innviertler Runde
Ob Hausruck oder Kobernaußen, Bergbeißer san am liabsten draußen!
Das obige Motto der heurigen Bergbeißer-Rennrad-Abschlussfahrt ernst genommen,
hatten
Ali Bernhard, Hans Garschhammer, Harald Hüwel,
und ich, der Tour-Aushecker
um 08:30 am Tittmoninger Bushäusl. Trotz des
laut Wetterbericht zu erwartenden Schönwetters
war die Mehrzahl der Teilnehmer langärmlig und langhosig angetreten. Nur die
stadtbekannten
kälteresistenten Beißer streckten schon die nackten Knie in den noch etwas
nebligen Morgen.
Wir starteten pünktlich. Die Fahrt ging über die Tittmoninger Salzachbrücke
und Ettenau nach
St. Radegund. Der gleichnamige Berg sorgte erstmals für erhöhte
Pulsfrequenzen. Bei der
Vorbeifahrt an Burghausen war noch nichts von dem versprochenen blauen Himmel zu
sehen.
Über den Acher-Berg hinauf ging die Fahrt weiter über Hochburg, Gilgenberg,
Handenberg,
Neukirchen an der Enknach, Burgkirchen nach Mauerkirchen. In
dieser Gegend - wir bewegten
uns jetzt schon im Innkreis - konnte man hinter dem Nebel erstmals die
Sonnenscheibe erahnen.
Auch war die Temperatur schon etwas angestiegen, so dass es bei der nächsten
Pinkelpause
(Ali, verzeih) die ersten textilen Marscherleichterungen gab. Sankt Veit im
Innkreis und Mehrnbach
hießen die nächsten Orte, bevor wir kurz vor 12:00 Uhr Ried im Innkreis
erreichten. Von Nebel und
Wolken war hier nichts mehr zu sehen. Ohne Pause ging die Fahrt gleich weiter in
Richtung
Hausruck.
Eberschwang und Pramet als der Höhenmesser wieder kräftigen Zuwachs
signalisierte. In Waldzell,
dem Heimatort des Andreas Goldberger, wurde es steigungsmässig wieder richtig
heftig, ehe wir
über Kobernaußen den Aussichtsturm erreichten, und uns zur lang ersehnten
Mittagsrast niederließen.
Nach der Stärkung ging es weiter über Sankt
Johann am Walde und das Kindstal nach Mattighofen,
weiter über Unterirnprechting (welch schöner Ortsname!) und Michaelbeuern in
Richtung Heimat.
Der angekündigte Ostwind wollte sich partout
nicht einstellen, was Albert Reitinger zum Spruch des
Tages veranlasste: „An soichan Rückenwind häd’ma, wen a gang!“
Trotz dieser fehlenden Windunterstützung
erreichten wir gegen 17:00 wohlbehalten, ohne Panne und
sturzfrei wieder Tittmoning, mit einer kleinen Träne im Knopfloch, weil eine
schöne und interessante
Bergbeißer-Rennrad-Saison wieder einmal zu Ende gegangen war.

| Datum | 09. Oktober 2005 |
| Tourname | Innviertler Runde |
| Distanz | 190 km |
| HM | 1.900 hm |
| Dauer | 6:47 h |
| Strecke | Tittmoning, St. Radegund, Hochburg, Gilgenberg, Ried, Waldzell, Mattighofen, Michaelbäuern, Trasdorf, Tittmoning |
| Start | 8:30 Uhr |
| Ankunft | 17:10 Uhr |
| Teilnehmer | Wolfgang Erler, Dr. Albrecht Bernhard, Hans Garschhammer, Albert Reitinger, Hans Gschirr, Alois ?, Harald Hüwel . |
| Organisation | Wolfgang Erler |
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