Bergbeisser Abschlussfahrt 2005  -   Innviertler Runde

Ob Hausruck oder Kobernaußen,  Bergbeißer san am liabsten draußen!

Das obige Motto der heurigen Bergbeißer-Rennrad-Abschlussfahrt ernst genommen, hatten 
Ali Bernhard, Hans Garschhammer, Harald Hüwel, Hans Gschirr (BBdJ), Albert Reitinger, Alois ?, 
und ich, der Tour-Aushecker Wolfgang Erler .
Wir trafen uns am Sonntag den 09. Oktober 
um 08:30 am Tittmoninger Bushäusl.
Trotz des laut Wetterbericht zu erwartenden Schönwetters 
war die Mehrzahl der Teilnehmer langärmlig und langhosig angetreten. Nur die stadtbekannten 
kälteresistenten Beißer streckten schon die nackten Knie in den noch etwas nebligen Morgen.  

Wir starteten pünktlich. Die Fahrt ging über die Tittmoninger Salzachbrücke und Ettenau nach 
St. Radegund. Der gleichnamige Berg sorgte erstmals für erhöhte Pulsfrequenzen.
Bei der 
Vorbeifahrt an Burghausen war noch nichts von dem versprochenen blauen Himmel zu sehen. 
Über den Acher-Berg hinauf ging die Fahrt weiter über Hochburg, Gilgenberg, Handenberg, 
Neukirchen an der Enknach, Burgkirchen nach Mauerkirchen.
In dieser Gegend - wir bewegten 
uns jetzt schon im Innkreis - konnte man hinter dem Nebel erstmals die Sonnenscheibe erahnen. 
Auch war die Temperatur schon etwas angestiegen, so dass es bei der nächsten Pinkelpause 
(Ali, verzeih) die ersten textilen Marscherleichterungen gab. Sankt Veit im Innkreis und Mehrnbach 
hießen die nächsten Orte, bevor wir kurz vor 12:00 Uhr Ried im Innkreis erreichten.
Von Nebel und
Wolken war hier nichts mehr zu sehen. Ohne Pause ging die Fahrt gleich weiter in Richtung 
Hausruck. Hohenzell und Sankt Marienkirchen waren unsere nächsten Stationen. Es folgten 
Eberschwang und Pramet als der Höhenmesser wieder kräftigen Zuwachs signalisierte.
In Waldzell, 
dem Heimatort des Andreas Goldberger, wurde es steigungsmässig wieder richtig heftig, ehe wir 
über Kobernaußen den Aussichtsturm erreichten, und uns zur lang ersehnten Mittagsrast niederließen.

Nach der Stärkung ging es weiter über Sankt Johann am Walde und das Kindstal nach Mattighofen, 
weiter über Unterirnprechting (welch schöner Ortsname!) und Michaelbeuern in Richtung Heimat. 
Der angekündigte Ostwind wollte sich partout nicht einstellen, was Albert Reitinger zum Spruch des 
Tages veranlasste: „An soichan Rückenwind häd’ma, wen a gang!“  

Trotz dieser fehlenden Windunterstützung erreichten wir gegen 17:00 wohlbehalten, ohne Panne und 
sturzfrei wieder Tittmoning, mit einer kleinen Träne im Knopfloch, weil eine schöne und interessante 
Bergbeißer-Rennrad-Saison wieder einmal zu Ende gegangen war.  

Wolfgang Erler


Datum 09. Oktober  2005
Tourname Innviertler Runde
Distanz 190 km
HM 1.900 hm
Dauer 6:47 h
Strecke Tittmoning, St. Radegund, Hochburg, Gilgenberg, Ried, Waldzell, Mattighofen, Michaelbäuern, Trasdorf, Tittmoning
Start 8:30 Uhr
Ankunft 17:10 Uhr
Teilnehmer Wolfgang Erler, Dr. Albrecht Bernhard, Hans Garschhammer, Albert Reitinger, Hans Gschirr, Alois ?, Harald Hüwel . 
Organisation Wolfgang Erler

 

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