Fahrtechnik-Training
Mountainbike des Alpenvereins Tittmoning.
Geschicklichkeit
und Gefühl für´s Mountainbike war gefragt.
Kraft und Ausdauer ist beim
Mountainbiken nicht alles. Das wussten die Teilnehmer
des Fahrtechnikkurses bereits und deshalb nahmen auch 16 Mountainbiker der
DAV Sektionen Tittmoning, Laufen und Burghausen an dem diesjährigen Training
am 22 April teil, um Geschicklichkeit und Können zu verbessern.
Nach der positiven Resonanz
der Schulung aus dem letzten Jahr wurde auch dieses
Jahr wieder ein Fahrtraining durchgeführt. Dieses baute zum Teil auf den
Ausbildungen
des letzten Jahres auf und beschäftigte sich auch mit neuen Themen zur Freude
der
Teilnehmer, die sehr engagiert mitmachten.
Überhaupt stand das
Mitmachen und Üben ganz im Mittelpunkt der Ausbildung.
Wenig Theorie, dafür viel Praxis und auch Schweiß. Wichtig auch, dass alle
Ausbildungsabschnitte vom Leichten zum Schweren sich aufbauten und jeder
sich an seine Grenzen heranarbeiten konnte und auch genügend Zeit und
Gelegenheit
war die Details der Übungen zu schulen und sich zu verbessern. Druck oder Zwang
kam dabei keiner auf, denn es handelte sich hier nicht um einen Wettkampf,
sondern
einfach um Spaß mit dem Bike.
Nach einer kleinen Aufwärmrunde
ging es gleich an das Gleichgewicht. Hier war das
Ziel das die Teilnehmer in verschiedenen Übungen Ihr Mountainbike aus der
Bewegung
punktgenau zum Stehen bringen können und dabei auf der Stelle einige Sekunden
stehen
bleiben, den simulierten Trial begutachten und dann die passende Weiterfahrt
finden.
Natürlich ohne die Füße auf den Boden zu bringen. Abschluss war das
„Schneckenrennen“
bei dem der Letzte der Sieger war. Ungewohnt? Wie noch so einiges was noch
folgte.
sind auch immer wieder verschiedene Hindernisse zu überwinden. Dieser
Schwerpunkt
der Ausbildung endete schließlich im „Bunny-Hop“, wobei in flotter Fahrt
das Hindernis
einfach übersprungen wird.

Bevor es runter geht, muss
man erst bergauf. Dazu wurde ein Zick-Zack-Kurs auf einem
Bergaufstück ausgeflaggt und man konnte die Kurventechnik intensiv üben. Da
die Radien
des Kurses immer enger wurden, stieg auch die Anforderung immer mehr und
forderte
volle Konzentration und Gleichgewichtsgefühl mit dosiertem Pedaleinsatz. Runter
ging
es dann umgekehrt und plötzlich sah der Kurs aus der neuen Perspektive ganz
anders aus.
Auch die Anforderungen an die Fahrtechnik kehrten sich um. Bremsen statt treten
und Körper
zurück statt, wie zuvor, nach vorne.
Nun wuchsen die Hindernisse
und wurden als Steilstufe in zwei unterschiedlichen Techniken
bewältigt. Langsam im Trialstil oder mit Schwung als Sprung. So mancher nahm
erstmal
tief Luft, aber merkte bald mit der richtigen Technik ist alles kein Problem.
Zum Abschluss wurden alle Übungsteile
zu einer Fahrtechnik-Trialrunde zusammengepackt.
In dieser Runde tauchten alle Elemente einer Mountainbike-Tour geballt
aufeinander auf und
alle Teilnehmer hatten Spaß daran, die erlernten Kenntnisse und Fähigkeiten
gleich ausprobieren
zu können.
Abschließend lässt sich
sagen, dass das Fahrtechnik-Training ein voller Erfolg war.
Somit wird dies auch nächstes Jahr wieder auf dem Programm stehen.
Bilder und Bericht Ulrich
Dankerl
Internet Harry Hüwel