Mountainbiketage am südlichen Gardasee

Schöne Touren und kulinarische Genüsse kurz vor Ende der Mountainbikesaison.

Freitag 01. Oktober morgens am Gardasee und es regnet. So war das nicht geplant und somit
gab es erstmal noch einen Cappuchino. Mit dem letzten Schluck hörte der Regen auf und die
zehn Teilnehmer der Bergbeisser der Alpenvereinssektion Tittmoning starten von Garda aus
Richtung Hinterland. Schnell ging es nach der Seepromenade bergauf und der Trubel am Lago di Garda
blieb zurück. Über Nebenstrassen, Feldwegen und versteckten Wegen ging es bergauf Richtung
St. Zeno di Montagna. Durch den Regen etwas aufgeweichte Trials führten dann über den Monte Lupia
wieder bergab nach Torre del Benaco. Bei Bigoli und anderen Pastagerichten wurden über den Dächern
von Torre die Energiespeicher wieder aufgefüllt. Mit neuer Kraft ging es über Crero steil bergauf nach
St. Zeno und dem Monte Belpo, dessen rutschige Trials nochmal Konzentration erforderten bis man wieder
unten am See angelangt die Tour im Sonnenschein bei einem "Venezianer Spritz" ausklingen ließ.
Danach blieb gerade noch ausreichend Zeit, um wieder frische Energie für das Weinfest in Bardolino
zu sammeln.

        


Unter diesen Umständen ging es dann am nächsten Tag etwas früh wieder los, da man die Fähre
über den Lago nach Toscolano erreichen wollte. Von dort trieb die Sonne und der erste Anstieg die
Müdigkeit endgültig aus den Gliedern. Knackige Rampen wechselten mit schönen Fahrwegen bis
nach einem kurzem Orientierungsverlust der lange Anstieg zum Refugio Spino begonnen wurde.
Dort angekommen hüllte uns der Nebel ein und es war plötzlich empfindlich frisch geworden.
Nach kurzer Rast ging es deshalb schnell wieder bergab nach Toscolano, wo uns am Seeufer
schon von der Sonne begleitet ein Cappuchino erwartete.

Abends bot das Weinfest wieder viel Abwechslung was Speisen und Getränke anging.
Sonntag morgens ging es dann Richtung Monte Telegrafo. Abwechlungsreich auf Wegen und Pfaden
abseits der Strassen und schließlich länger bergauf bis zur Malga Ime. Nach hausgemachter Pasta und
Wein ging es weiter bergauf um schließlich in flotter Fahrt wieder bergab zum See zu gleiten.
Der obligatorische Cappuchino mit Ausblick hoch über dem Lago rundete diese Tour noch ab.

Damit gingen auch schöne Tage am südlichen Gardasee zu Ende die einen gelungen Mix aus
sportlichen und kulinarischen Genüssen darstellten.

Bericht und Fotos: Uli Dankerl