Die 2. Etappe startete wieder bei strahlenden Sonnenschein und klarer Luft, da ein heftiges Gewitter in der Nacht die Atmosphäre gereinigt hatte. Los ging es von Disentis mit einer 20 km langen Auffahrt zum 2046 Oberalp-Pass. Bei der Abfahrt nach Andermatt, ging es bereits nach ca 2 km rechts am Rheinursprung vorbei und man sah, bereits den nächsten Höhepunkt – den Furkapass. Nach einem 2. Frühstück in Andermatt, ging es gut gestärkt mit kraftvollen Tritt rauf, auf den 2436 m hohen Furkapass. Bekannt ist der Furka durch den Rhonegletscher und die hier herrschende Wetterscheide. Durch die Klimaerwärmung, ist der Gletscher von der Pass-Straße aus leider nicht mehr sichtbar. Auf den folgenden ca 120 km Abfahrt, ging es vorbei am Aletschgletscher, an den Walliser Bergriesen (4000 hm) und vielen weiteren Naturkulissen. Nach dem Streckenprofil, sollte es bis zum Endpunkt dieser Etappe bis zum Zielort Martigny nur noch bergab gehen. Leider war uns der Wind nicht hold. Stark böiger Wind macht uns die letzten 30 km, das Leben schwer. Aprikosenbäume am Straßenrand versüßten das Ganze ein wenig. Zahlen des Tages: 193 km und 2400 hm. H.G.