Die
Tittmoninger Bergbeißer sind wieder unterwegs!
Rege Beteiligung beim
Anradeln der Bergbeißer, der Radsportgruppe des
Tittmoninger Alpenvereins.
Es sah nach typischem Bergbeißer-Wetter
aus, als sich ein kleine Gruppe der radsportbegeisterten
DAV- Mitglieder am Sonntag, dem 02. Mai, zu ihrem traditionellen „Anradeln“
trafen. Um 8:00 Uhr
morgens war es noch recht frisch und die Regenwolken hingen tief über dem
Tittmoninger Stadtplatz.
Aber davon ließen sich die Bergradler nicht abhalten und starten mit Kurs zum
Chiemsee in die
Radsportsaison 2004. In Palling und Seebruck traf man sich mit weiteren
Radlfreunden, so dass die
Gruppe schließlich 13 Radler und zwei Radlerinnen zählte. Nach der langen
Winterpause gab es auf
der Fahrt über verkehrsarme Nebenstraßen viel zu erzählen, weshalb das Tempo
bei der Umrundung
des Chiemsees diesmal nicht allzu hoch war.
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| In Seebruck stießen die letzten
Teilnehmer zur Gruppe. |
Auf wenig befahrenen Straßen radelten die Bergbeißer durch die herrliche Frühlingslandschaft rund um den Chiemsee. |
Kurz vor Mittag erreichte man
den Weiler Urschalling nahe Prien mit seiner bekannten romanischen
Jakobskirche. Dr. Albrecht Bernhard referierte kurz über die kulturhistorischen
Besonderheiten der
kleinen Kirche, vor allem über die gut erhaltenen Fresken im Inneren, die aus
dem 11. und 12. Jahrhundert
stammen und damit zu den ältesten Oberbayerns zählen.
Eine Zwischenbilanz auf den
Fahrradcomputern ließ erahnen, dass die geplante Streckenlänge von 130 km
und den zu absolvierenden 600 Höhenmetern wohl etwas ausgedehnter ausfallen würde.
Nach flotter Fahrt
über Grassau und Grabenstätt erreichte man Traunstein, wo die
Tourorganisatoren Franz Röckenwagner
und Dr. Willi Maier noch einen Abstecher zum Hochberg eingeplant hatten.
Auf dem ca. zwei Kilometer
langen und maximal 10% steilen Anstieg zeigte sich, wer sich über die
Wintermonate fit gehalten hatte.
Die obligatorische Bergwertung sicherte sich Franz Röckenwagner, vor Wolfgang
Erler und Hans Gschirr.
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Geschafft! Christoph Zellbeck und Erik Herold haben den beachtlichen Anstieg zum Hochberg geschafft. |
Da auf dem Berg ein kühler
Wind wehte drehte man gleich wieder um und fuhr zurück nach Traunstein,
um dort in einem sonnigen Biergarten nochmals einzukehren. Am
frühen Nachmittag begab man sich
über Kammer, Brünning und Tengling auf die Heimfahrt nach Tittmoning, wo die
Bergbeißer nach einer
Strecke von knapp 150 Kilometern und 1.200 überwundenen Höhenmetern ohne Sturz
und Panne
und - ganz außergewöhnlich - trocken (!) ankamen.
Fotos: Josef
Schneider
Bericht: Harald Hüwel