Schlittenwanderung zur Kührointalm
Bei
traumhaftem Bergwetter unternahm die Familiengruppe der
DAV Sektion Tittmoning am sonntag, dem 15. Februar, eine
ausgedehnte Schlittenwanderung zur Kührointalm.
Ramsau, auf dem sich bei strahlendem Sonnenschein bereits zahlreiche
Skitourengeher
eingefunden hatten. Auch eine Gruppe Tittmoninger war unterwegs auf den
Watzmann-Gugl,
einem beliebten Ziel der Skibergsteiger. Die fünf Kinder und fünf Erwachsenen
der
DAV Familiengruppe hatten aber die Kührointalm hoch über dem Königsee als
Ziel gewählt.
Durch tief verschneiten Bergwald führte der Weg gemächlich bergan.
| Mit viel Elan den Berg hinauf | Kurze Rast |
Nach etwa eineinhalb
Stunden hatte man die Schapbachalm erreicht. Der Wald lichtete
sich hier und über den verschneiten Almwiesen öffnete sich der Blick auf das
majestätische
Watzmannmassiv.
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| Durch den Winterwald hinauf... | ..... zur Schapbachalm |
| Verschnaufpause an der Schapbachalm | Viel Schnee lag auf der Rodelbahn. |
Beim Weiterwandern wurde
der Schnee merklich mehr, und die
Buben
machten sich bereits Gedanken, ob die Schlitten wegen des vielen Schnees schon
schnell
genug laufen würden. Doch in diese Überlegungen hinein, hörte man vom Tal
herauf ein
Motorengeräusch. Wenige Minuten später trauten die Tourteilnehmer ihren Augen
kaum,
denn da kam doch tatsächlich ein orangefarbener Schneepflug die steile Strecke
herauf
gefahren. Dieser schob den überschüssigen Schnee zur Seite und präparierte
eine
1A Schlittenbahn.
| Schneepflug auf 1.300 Meter ! | Soviel Schnee wie auf den Almwiesen der Schapbachalm hatten die Kinder den ganzen Winter noch nicht gesehen. |
Der relativ lange Anstieg hinauf zur Kührointalm zehrte nun am Durchhaltevermögen
der
Kinder, und so überredete die zehnjährige Lena ihren Vater kurz vor Erreichen
der Alm mit
ihr ins Tal zu rodeln.
| Kurze Pause beim Aufstieg | Walter |
Die anderen zogen weiter ihre Rodel bergan und hatten schon nach kurzer Zeit die
auf
1.400 Metern gelegene Alm erreicht. In der wärmenden Sonne wurden die Schlitten
zusammengestellt, und aus den Rucksäcken wurde die mitgebrachte Brotzeit
ausgepackt.
Gut gestärkt tobten die Kinder
schon nach kurzer Zeit wieder im mannshohen Schnee
herum, gruben Schneehöhlen und Fallen für Yetis.
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| Durch einen märchenhaften Winterwald führte der Weg hinauf zur Kühroint-Alm. | Kuehroint-Alm |
| Rast auf der Kuehroint-Alm | Korbinian und Kristof |
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| Sonja und Karolin | Korbinian und die Yeti-Falle |
Dann wurde zusammengepackt und nun kamen endlich die Schlitten zum Einsatz.Im
oberen
Teil war die Rodelpiste noch etwas flacher und wurde von kurzen Ziehpassagen
unterbrochen.
Schon nach wenigen Hundertmetern aber ging es auf breiter Bahn in rasender Fahrt
hinunter ins
Tal.
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| Fertigmachen zur Abfahrt! | Rodeln mit Watzmannblick |
| Sonja und Günther | Petra |
Der Schnee staubte gehörig und nicht
jeder der Rodel-Amateure schaffte es auf Anhieb um
die Kurven zu steuern. Aber außer den Spaß dadurch für sich und die Mitrodler
zu erhöhen,
ist keinem etwas passiert.
Als man nach knapp einer Stunden und fast sieben Kilometern traumhafter
Schlittenfahrt
wieder im Tal angekommen war, tat so manchem Rodler ganz schön der Hintern weh.
Der
Komfort der Sportgeräte könnte durchaus verbessert werden. Müde packten die
Tourteilnehmer
hre Sachen ins Auto und blickten noch einmal zurück auf die zauberhafte
Winterlandschaft der
Berchtesgadener Berge.