Neue Magdeburger Hütte, 12./13. September 2009  

      
      
Die Tittmoninger Familiengruppe vor der Neuen Magdeburger Hütte.

Wechselhaft hieß die Wetterprognose für das geplante Hüttenwochenende der Familiengruppe
der Alpenvereinssektion Tittmoning. Optimistisch, aber ausgestattet mit Regenausrüstung, warmer
Kleidung und heißem Tee, traf sich eine zwölfköpfige Gruppe mit vier Erwachsenen, 7 Kindern und
einem Hund. Die Fahrt ging nach Hochzirl bei Innsbruck. Am Bahnhof parkte man die Autos und
folgte dann, aufgepackt mit schweren Rucksäcken, den gelben Wanderschildern in Richtung
„Neue Magdeburger Hütte“. 

    

 

Auf schmalen Pfaden ging es ging es durch lichten Lärchenwald erstmal abwärts in das Tal des Ehnbachs, bevor man sich dann umso steiler zur Kirchberger Alm hinauf mühte.
Immer wieder kamen auch Sonnenstrahlen durch die dichte Bewölkung und luden zu Pausen ein.
Als dann die anheimelnde Hütte auftauchte, waren alle froh die schweren Rucksäcke absetzen und es sich in der gemütlichen Stube bequem machen zu können. Nach kurzer Erholungszeit waren alle wieder bereit zu neuen Taten. 

 

      








Eine kleine Gruppe mit drei Erwachsenen und dem 10-jährigen Mario
stiegen zum Gipfelkreuz des Kirchberger Köpfls auf, während die anderen lieber die nähere Hüttenumgebung erkundeten. 

 

 

 

Besonders interessant waren die Tümpel mit vielen Bergmolchen,
Wasserläufern und kleinen und großen Fröschen. So verging die Zeit bis zum Abendessen wie im Flug.

Nach Graupensuppe und einer großen Portion Kässpatzn, wurde noch gespielt und Pläne für den
nächsten Tag geschmiedet, bevor sich alle ins Lager zurück zogen.  

Der Blick aus dem Fenstern am nächsten Morgen bescherte dichten Nebel.

So wurde schweren Herzens das Vorhaben aufgegeben, über den Zirler Schützensteig zum
Solsteinhaus zu gehen. Nach ausgiebigem Frühstück wanderte die Gruppe über bequeme Wege, 
begleitet von einigen Regenschauern, aber auch sonnigen Abschnitten zum Ausgangspunkt zurück.

Bericht und Fotos: Familie Raupach