Herbstliche Bergwanderung zur Schellenberger Eishöhle

Vier Familien der DAV Sektion Tittmoning unternahmen am 20. September,
eine Bergwanderung zur Schellenberger Eishöhle am Untersberg.

Wolken und Nebel begleiteten die Tittmoninger Bergsteiger beim Aufstieg durch den Bergwald
zu der auf 1.551 Metern gelegenen Toni Lenz Hütte. Aber die Stimmung war gut. Die Kinder im
Alter von sieben bis zwölf Jahren stiegen scherzend und lachend bergan. Die Eltern erzählten sich
wie, sie den letzten Urlaub verbracht hatten oder gaben ihre Meinung zur Bundestagswahl ab.
So hatte man am bald die Schutzhütte unter den Felswänden des Untersbergs erreicht.

               Petra und Sabine                 Korbinian und Andreas  
                Susi und Hubert      Andi, Thomas und Anna. bergsteigen macht durstig!
        
                  Johannes und Barbara Wegen des Nebels konnte man die Nachbargipfel nur erahnen.    

Vor der Mittagsrast ging es aber zunächst weiter zur Schellenberger Eishöhle, bei der es jede volle Stunde
eine Führung gibt. Ausgerüstet mit Karbidlampe und „Hirnbirn“ – Stirnlampe – stieg man in Deutschlands
größte Eishöhle hinab. Minus ein Grad Celsius – ganz schön kalt! Der Führer erklärte, dass sich hier in
den vergangenen 3000 Jahren eine dreißig Meter dicke Eisschicht aufgebaut hätte, die auch im heißesten
Sommer nicht abtaute. Der Klimawandel sei zwar spürbar, ab die Auswirkungen seien hier noch sehr gering.

Eingang zur Schellenberger Eishöhle                 Ganz schön dunkel! 
        
Eine frostige Führung durch die Schellenberger Eishöhle stellte den Höhepunkt der Wanderung dar.

Beeindruckt von der Höhle und etwas durchgefroren stieg man wieder ans Tageslicht und legte an der nahe
gelegenen Hütte bei Speckknödelsuppe, Bergwasser und Kipferl eine ausgiebige Mittagsrast ein.
Die Bergwelt konnte man zunächst nur durch die Nebelschleier erahnen. Doch was war das? Plötzlich wurde
es heller, die Orte im Tal wurden sichtbar und auch der Untersberg zeigte schließlich sein Gipfelmassiv. Beim
Abstieg durch den herbstlichen Wald kam die Sonne schließlich ganz hinter den Wolken hervor und bescherte
der Tittmoninger Familiengruppe eine wunderschöne herbstliche Wanderung.

          Kurze Rast unweit der Toni Lenz Hütte.                     Leonie und Lukas 
                              Auf dem Weg zurück ins Tal
                   Leonie und Andreas Kurze Rast, bevor der Ausgangspunkt der Tour  wieder erreicht ist.

Unter der Leitung von Sabine und Andreas Weber erreichten schließlich alle Teilnehmer wieder 
frohgelaunt den Ausgangspunkt der Tour.

Bilder und Bericht:  Harald Hüwel