Durch die sehr reizvolle Landschaft des Oberlandes führte uns die Rennradtour vorbei an zahlreichen Klöstern um den fünftgrößten See Deutschlands, der aufgrund seiner Durchschnittstiefe von 53 m gleichzeitig das wasserreichste stehende Gewässer Bayerns ist. Der Start erfolgte in Holzkirchen bei noch sehr frischen Temperaturen knapp über 10 Grad. Über Dietramszell und Geretsried führte die abwechslungsreiche Strecke mit vielen Anstiegen und schönen Abfahrten durch die Isarauen nach Geretsried und über die Loisach, wo wenig später die Ortschaft Beuerberg mit dem imposanten Kloster am Weg lag. Zwischen Seeshaupt und Bernried eröffneten sich dann herrliche Ausblicke auf den Starnberger See, anschließend radelten wir westwärts in Richtung Ammersee zum weithin bekannten Kloster Andechs, das auf dem „heiligen Berg Bayerns“ zum Wallfahrten einlädt. Dort konnten wir im Klostergarten neben bayerischen Schmankerln die Bierspezialitäten der berühmten Klosterbrauerei genießen. Sie wird nach wie vor von der Ordensgemeinschaft der ansässigen Benediktinermönche betrieben und gehört damit zu den letzten konzernunabhängigen und somit authentischen Klosterbrauereien Deutschlands. Nach einer Besichtigung der beeindruckenden Klosterkirche radelten wird vorbei an Starnberg um das Nordende des Sees nach Schäftlarn zum nächsten, sehenswerten Kloster auf der Runde, wo der einladende Biergarten gleich für die verdiente Kaffeepause genutzt wurde. Gut erholt und gestärkt durch die Kuchenspezialitäten der Klostergaststätte konnten wir in stetigem Bergauf und Bergab die weitere Strecke bis Holzkirchen zurücklegen, wo wir nach 130 km und ca. 1.350 Hm den Startpunkt der Tour erreichten. Einen herzlichen Dank an Stefan und Waldtraud für die gelungene Tourenauswahl.
Zwei Bergbeisserinnen und drei Bergbeisser nutzten das perfekte Radlwetter noch zur Heimfahrt von Holzkirchen. Die sehr schöne Strecke führte uns über Weyarn vorbei am Seehamer See über den Irschenberg nach Westerndorf zur Innbrücke bei Kirchdorf und über Rohrdorf und Frasdorf wieder heimwärts. Die Tourendistanz wurden damit fast nochmal verdoppelt auf ca. 225 km und 2.200 Hm.
Trotzdem lautete das Fazit nach der Tour: Hauptsach es hat Spaß gmacht!