© DAV Tittmoning

Graveltour zur Gleiwitzer Hütte

15.08.2025

Gratis Übernachtung auf DAV-Hütten. Die Aktion "Freie Nacht fürs Klima" macht's möglich.
Mit der Bahn entspannt und klimafreundlich anreisen und dafür eine freie Übernachtung im Lager abstauben. Geht auch mit einer Fahrradanreise dachten sich die Bergbeisser und nahmen den Hinweg mit dem Gravelbike.

Wir starteten zu viert am 15. August beim Erik. In Bibelöd bei Franz und Irmi wartete schon ein Weißwurstfrühstück auf uns - so ein perfekter Start. Über die Weitseen nach Seegatterl, danach steiler hinauf zur Winklmossalm und zur Möseralm. Die vier E-Gravler waren hier natürlich im Vorteil, aber Astrid und Franz hielten tapfer mit. Dannach begann die lange Teerabfaht nach Waidring - hier waren die Bremsen der Gravelbikes gefordert. Am Pillersee entlang auf schönen Gravelstrecken fuhren wir weiter bis zur Mittagspause beim Hüttwirt kurz vor Leogang. Leicht bergab auf dem Radweg bis Saalfelden und schließlich zum Badestopp am Zeller See. Von dort war es dann nicht mehr weit zum Weberbauern nach Bruck. Diese Unterkunft hat uns die Antje empfohlen - hier hat sie auch zwei Winter verbracht.

Am nächsten Tag war die Ponyhofalm recht schnell über den doch für Gravelbike recht steilen Güterweg erreicht. Dort durften wir die Bikes abstellen und schnürten die Bergstiefel. Wir nahmen noch das Imbachhorn mit und beeilten uns, die Hütte zu erreichen. Pünktlich um 2 Uhr begann es zu regnen, wie es der Weberbauer vorausgesagt hat. Nun waren wir aber bestens bei der Antje und ihrem Team versorgt.

Am Sonntag war es zuerst recht schön und wir machten uns an den Abstieg. Langsam zog der Nebel vom Tal herauf und der Nebel erreichte uns an der Bäckenanderlalm. An der Ponyhofalm konnten wir einen kurzen Schauer aussitzen. Die Abfahrt hinunter ins Tal ging besser als erwartet und schnell war Bruck erreicht. Zu fünft fuhren wir mit der Bahn nach Salzburg. Die Astrid dagegen nahm den ihr schon bekannten Weg von der Schweiffahrt nach Hause. Von Salzburg ging's mit dem Rad zu den Ausgangspunkten zurück. Somit haben wir die Freie Nacht für's Klima gut genützt - die Anreise mit Bike und Bahn entschleunigt zudem auch noch sehr gut.

Bericht: Wasti Stoib

Fotos: Teilnehmer