Extrem hoch, extrem herausfordernd, extrem spektakulär – das ist die unbefestigte Rampe mit bis zu 30% Steigung im italienischen Aosta-Tal hoch zum Theodulpass. Für Mountainbiker ist das der höchste zu überwindende Übergang in den Alpen im Schatten des gewaltigen Matterhorns und der Monte Rosa. Tourstart waren je nach Gruppe entweder in Châtillon auf 549m, Breuil Cervinia auf 2.003m oder die Seilbahnstation Cime Bianche Laghi auf 2.831m. Ziel aller war die Theodulhütte auf 3.317m.
Von der Hütte aus konnte man die Skifahrer am Theodulgletscher gut erkennen. Zuerst über den flachen unteren Teil des Theodulgletscher, wegen der weichen Schneeauflage meist schiebend, führte der Weiterweg hinab ins schweizerische Zermatt. Ab der Bergstation Trockener Steg war es ein mit Wanderern gleichzeitig benutzter Weg. Durch Zermatt, vorbei an Alphornbläsern und Menschenmassen, ging es nur ganz langsam voran. Aber danach konnte noch ein schöner Trail das Mattertal hinaus nach Stalden begeistern.