Bei frühlingshaften sonnigen Temperaturen führte die 12 – köpfige DAV‑Gruppe eine umfassende LVS‑Übung durch, bei der die Teilnehmenden den Umgang mit dem Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) intensiv trainierten.Ziel war es, die Abläufe der Kameradenrettung zu festigen und typische Fehlerquellen zu erkennen.
Ein Schwerpunkt lag auf den Störfaktoren, die die Signalübertragung eines LVS-Geräts beeinträchtigen können. Dazu zählen Mobiltelefone, metallische Gegenstände oder elektronische Geräte im Rucksack.
Im Anschluss wurden die Phasen der LVS‑Suche praktisch durchlaufen: die großflächige Signalsuche, die präzise Grobsuche entlang der Richtungspfeile sowie die Feinsuche zur punktgenauen Lokalisierung.
Zum Abschluss wurde eine Mehrfachverschüttung simuliert – ein Szenario, das höchste Konzentration und gute Teamarbeit erfordert.
Die Teilnehmenden trainierten das Markieren mehrerer Signale, die Priorisierung der Verschütteten und die koordinierte Zusammenarbeit beim Sondieren und Ausgraben.
Die Übung zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll regelmäßiges Training ist, um im Ernstfall schnell und sicher handeln zu können.
Bericht: Tina Levin