Tag 3: Trailzauber nach St. Martin
Das konditionelle und fahrtechnische Highlight hat Axel für Tag 3 eingeplant. Locker-flowig fliegen wir förmlich zunächst über den „Trailzauber“ (so heißt der wirklich!) um dann 1100hm am Stück nach St. Martin hochzuschleichen – nix mehr mit „Flow“, stattdessen nur noch „Slow“.
Einkehr im Nebel am Berggasthof, denn vor 14 Uhr dürfen wir nicht in den Panoramatrail. Riesenknödel und Maccheroni-Teller reichen für den Rest der Tour. Die muss Axel dann mit halbem Federweg meistern, denn der zweite Defekt der ganzen Tour blockiert die Dämpferverstellung seines Scott-Boliden. Aber was ist das gegen die 0cm von Gi am Hinterrad … selbst gewählt – kein Defekt!
Ausgesetzt und technisch anspruchsvoll geht es … nein, kaum bergab, sondern eher am Hang entlang bis zur sensationellen MTB-Hängebrücke. So anspruchsvoll, dass Noris Kurbel einige Teile verliert und der Arme uns leider noch vor dem nächsten Highlight schleunigst Richtung Tal verlassen muss (Reparatur war dann zum Glück schnell erledigt).
Der anschließende Flipsi-Trail – traurigerweise nach einer verstorbenen Südtiroler MTB-Legende benannt – ist dann ein nicht enden wollender, purer Abfahrtsspaß. Jeder von uns wächst gehörig an und mit den Aufgaben und 1000hm tiefer fahren alle eine „S“-Klasse (!) besser.
Abends im Gasthof zum Löwen planen wir nicht nur die nächste und letzte Tour, sondern v.a. wie wir die Horde Italiener zum Frühstück ausbremsen können, um pünktlich zu starten. Wasti wird abgestellt, den Aufzug zu blockieren – in der wohl richtigen Annahme, dass dann jeder Verkehr im Haus unterbunden wäre.
Das finale „Babybier“ (O-Ton Chef zum 0,3 er von Erika) bekommen wir diesmal vom Chef höchstpersönlich eingeschenkt und ein paar interessante Storys dazu.